Gleichstellung

Daten und Fakten

Im Hochschulgesetz (HSG) des Landes Schleswig-Holstein vom Februar 2016 steht:

§ 3 Aufgaben aller Hochschulen

(5) Die Hochschulen fördern die Gleichstellung von Frauen und Männern.
Sie ergreifen Maßnahmen zur Beseitigung  bestehender Nachteile für ihre weiblichen Mitglieder und wirken insbesondere auf die Erhöhung des Frauenanteils in der Wis-
senschaft hin.

In welchen Bereichen Wissenschaftlerinnen an der CAU im Jahre 2016/2017 rein zahlenmäßig unterrepräsentiert waren, zeigen die folgenden Daten.

Frauenanteile an der CAU gesamt

(Stand März 2017 bzw. Studien-/Prüfungsjahr 2016, Quellen: SOS-Prüfungsstatistik
S 13, Präsidium R13, Hochschulstatistische Grund- und Strukturdaten R 22)

    Männer    Frauen Frauen %
Studierende  12.058 13.667 53,1
Absolventen/Absolventinnen     1.503   2.115 58,5
Wiss. Personal (zur Promotion1)        499      338 40,4
Promotionen        218      237 52,1
Wiss. Personal (Post-Docs2)        132        89  40,3
Habilitationen          17         6 26,1
Juniorprofessuren3 (W1)          11       15 57,7
Professuren3 (C3/C4 und W2/W3)        335       85 20,2


1Qualifikationsstelle zur Promotion lt. Vertrag, 2Qualifikationsstelle Post-Doc. lt. Vertrag,
3einschließlich Institute an der Universität und Universitätsklinikum S-H, Campus Kiel

Der Frauenanteil bei dem gesamten  wissenschaftlichen Personal der CAU (ohne Pro-
fessuren) liegt bei 41,8 % (762 von 1.825 Beschäftigten). Bei den wissenschaftlichen
Mitarbeiter/innen insgesamt  konnte die CAU in den letzten Jahren den Frauenanteil signifikant steigern (30 % noch in 2002).
Bei den wissenschaftlichen Dauerstellen (angestellt und verbeamtet) beträgt der Frau-
enanteil nur 34,4 % (73 von von 212 Beschäftigten).
Zusammenfassend lassen sich für die gesamte CAU auf Basis des vorliegenden Da-
tenmaterials folgende Stärken und Schwächen nach Gleichstellungsaspekten identi-
fizieren:

Stärken

  • Hoher Frauenanteil bei den Studienabschlüssen
  • Ausgeglichener Frauenanteil bei den abgeschlossenen Promotionen
  • Deutliche Steigerung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal insgesamt
  • Hoher Frauenanteil bei den Juniorprofessuren
     

Schwächen

  • Abfall des Frauenanteils zwischen Promotion und Habilitation
  • Unterrepräsentanz von Frauen bei Habilitationen
  • Sehr niedriger Frauenanteil bei den W2/W3-Professuren
  • Unterrepräsentanz von Frauen bei wissenschaftlichen Dauerstellen


Frauenanteil Fakultäten

Auf der Ebene der einzelnen Fakultäten sieht das Bild z. T. sehr ähnlich und z. T. ganz anders aus als im universitären Durchschnitt. Die absoluten Zahlen mit den Frauenanteilen an den unterschiedlichen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen in den 8 Fakultäten der CAU sind in den folgenden Tabellen dargestellt.

Rechtswissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät
Philosophische Fakultät
Theologische Fakultät
Medizinische Fakultät
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Technische Fakultät
CAU insgesamt