Gleichstellung

Geschlechtergerechte Personalentwicklung

Viele Ansätze einer chancengerechten, transparenten und qualitätsgesicherten Personalentwicklung an Hochschulen gingen und gehen aus Initiativen der Gleichstellungsbüros hervor. Beispiele hierfür sind Leitfäden oder Satzungen für Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren, Förderprogramme wie  Mentoring und Coaching oder Weiterbildungen für Führungskräfte.

Die Kommission "Geschlechtergerechte Personalentwicklung an Hochschulen" der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (BuKoF) bearbeitet das Thema Personalentwicklung aus der Perspektive der Geschlechtergerechtigkeit und bringt ihre Expertise in die aktuelle hochschulpolitische Debatte, z. B. bei der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) oder dem Wissenschaftsrat (WR) ein. Die Gleichstellungsbeauftragte der CAU, Dr. Iris Werner, ist stellvertretende Sprecherin dieser Kommission.

Als Arbeitsgrundlagen hat die Kommission zwei Positionspapiere zum Thema geschlechtergerechte Personalentwicklung erstellt, eine Kurzversion und eine
Langversion. Im März 2014 organisierte die Kommission eine Fachtagung zum Thema. Ein Vortrag von Frau Prof. Dr. Clauda Peus von der TUM School of Management beschäftigte sich mit der Chanchengleichheit bereits in Auswahlprozessen an Hochschulen. Diesen Vortrag finden Sie hier.

An der Stellungnahme der CAU zum Orientierungsrahmen der HRK ("Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses nach der Promotion und akademischer Karrierewege neben der Professur") hat die Stabsstelle Gleichstellung, Diversität & Familie konstruktiv mitgearbeitet und sowohl bereits bestehende, aus unserem Bereich initiierte Maßnahmen als auch neue Ideen und Impulse für eine geschlechtergerechte Personalentwicklung eingebracht. Die Stellungnahme ist hier (nur intern zugänglich) zu finden.